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Von den Zeiten der frühen Besiedlung bis in die Gegenwart spielte das Bödele, oder wie man damals und auch heute noch diese Gegend nannte, die Lose, eine wichtige Rolle in der Schwarzenberger Geschichte. War es doch einer der zwei Pässe, über welche die frühen Siedler in den Bregenzerwald kamen. Seither zog über die Lose auf Fußpfad, Saumweg, Fuhrweg oder Autostraße der Personen- und Warenverkehr zwischen Rheintal und Bregenzerwald. Das Bödele erhielt seinen Namen aufgrund seiner flachen Lage am Paß. Dort zweigten zwei Pfade ins Rheintal voneinander ab. Mit der Umleitung des Verkehrs auf die Wälderstraße und dem Bau des Wälderbähnles, reduzierte sich der Bödeleverkehr zumeist auf Fußgänger. Aus dieser Vorsäßidylle weckte um die letzte Jahrhundertwende eigentlich nur ein Mann die Fluren auf dem Bödele. Es war der Textilfabrikant und Hobbylandwirt Otto Hämmerle. Von seinem neuen Jägerhaus auf der Schwende durchpirschte er interessiert die Hänge am Hochälpele. Auch die Pläne zur Fremdenverkehrsnutzung des Bödele realisierte Otto Hämmerle mit bewundernswerter Aktivität. 1904 erwarb er den bedeutenden Grundbesitz und das Einkehrgasthaus des Johann Klocker, an dessen Stelle in Etappen ein umfangreiches Hotel-Ensemble entstand. Freizeitangebote, Sporteinrichtungen sowie ein Badesee und eine Kapelle sollten Gäste anziehen. Schließlich ließ Hämmerle 1907/1908 auf eigene Kosten eine Fahrstraße von Ammenegg zum Hotel erbauen; sie war für verwöhnte Gäste und den Warennachschub unerläßlich geworden. Besonders im Winter diente der sogenannte Kohlenstadel in Ammenegg als Umladestation auf Schlitten. Zwar waren dem Hotelbetrieb kurze Erfolgsphasen beschieden, wozu insbesondere der in Mode gekommene Schibetrieb einiges beitrug. |
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